Machtfaktor ÖsterreichÖsterreich als beherrschender MachtfaktorZum bis in das 19. Jahrhundert beherrschenden Machtfaktor wird das Erzhaus Österreich, das im Zuge des Ausgreifens in das Innere Schwabens unter den ersten beiden habsburgischen Königen Rudolf I. und Albrecht I. seit dem ausgehenden 13. Jahrhundert auch umfangreiche Besitzungen an der oberen Donau, darunter die sog. Donaustädte Saulgau und Mengen, die Städte und Grafschaften Sigmaringen und Veringen, die Grafschaft Friedberg-Scheer und die Herrschaft Gutenstein, erwirbt. Weitere Gebiete wie die Herrschaften Werenwag und Hausen-Stetten oder die Klostergebiete von Wald, Beuron und Heiligkreuztal kommen in der Folge unter österreichische Landeshoheit. ![]() Emminger-Stich von Sigmaringen Allerdings gelangt der allergrößte Teil der österreichischen Besitzungen durch Verpfändungen bereits seit dem 14. Jahrhundert wieder in andere Hände, so etwa die Grafschaft Friedberg-Scheer sowie die Donaustädte an die Truchsessen von Waldburg, die Grafschaften Sigmaringen und Veringen an Württemberg und sodann an die Grafen von Werdenberg und die Herrschaft Gutenstein an die Herren von Zimmern. Durch sein politisches Gewicht sowie die proösterreichischen Sympathien der Untertanen gelingt es dem Erzhaus seit dem 16. Jahrhundert, die verpfändeten bzw. verliehenen Herrschaften seiner Landeshoheit zu unterwerfen und in die schwäbisch-österreichische Steuer- und Militärorganisation einzugliedern, die Donaustädte gelangen 1680 durch die von den Untertanen selbst finanzierte Pfandschaftsauslösung sogar wieder unter direktes habsburgisches Regiment. Weiterlesen: Drei Hochadelshäuser ![]() Städte & GemeindenVon B wie "Bad Saulgau" bis W wie "Wald" - Sie finden die Städte und Gemeinden im Landkreis Sigmaringen in der Rubrik "Kreiskarte". ![]() Zentraler KontaktLandratsamt Sigmaringen
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